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SUMMARY:Barr: Sabotaging 'Hitchcock': Eine kritische Annäherung  -  Intern
 ationale Tagung
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DESCRIPTION:Speaker: u.a. Prof. Charles Barr (Dublin)\, Dr. Mark Glancy (Lo
 ndon)\, Dr. Marcus Stiglegger (Mainz)\nInstitute of Speaker: \nTopics:\nSp
 rache\, Literatur und Kultur\nTime:\n4:00 PM-1:00 PM\n\n Location:\n  Name
 : TUD (19./20.06: Festsaal im Rektorat (Mommsenstr. 11)\, 21.06: Hörsaal 
 004 in Wiener Straße 48 (Fakultätsgebäude))\n  Street:   \n  City:  \n 
  Phone: \n  Fax: \nDescription: <p>Vom 19. bis 21. Juni veranstalten Dr. W
 ieland Schwanebeck und die Professur für Englische Literaturwissenschaft
  der TU Dresden eine internationale filmwissenschaftliche Tagung zum Thema
  Sabotaging 'Hitchcock'\, von der neue Impulse nicht nur für die deutsch
 sprachige Hitchcock-Forschung zu erwarten sind.<br /><br />Wurde der briti
 sche Regisseur unter seinen Zeitgenossen eher als Großmeister des makabre
 n Spannungskinos denn als ernstzunehmender Künstler gefeiert\, wandelte s
 ich seine Rezeption seit den 1950er-Jahren drastisch. Von der These geleit
 et\, dass Hitchcock eben nicht nur gutgemachte Unterhaltung\, sondern viel
 mehr ein vielschichtiges Œuvre geschaffen hat\, begründeten junge franz
 ösische Filmtheoretiker und Journalisten wie Claude Chabrol und François
  Truffaut schließlich die moderne Filmwissenschaft. Die nahezu ungebroche
 ne Verehrung und der regelrechte Kult rund um den Filmemacher haben allerd
 ings dazu geführt\, dass sich die Hitchcock-Forschung bis in die Gegenwar
 t innerhalb festgesetzter Grenzen bewegt und sich an hartnäckigen Mythen 
 abarbeitet\, an denen der glänzende Selbstvermarkter Hitchcock nicht schu
 ldlos ist. So dominiert das Bild vom visionären Filmemacher mit dem katho
 lischen Trauma nach wie vor die im Geniekult erstarrte Forschungsliteratur
 . Marginalisiert werden v.a. hierzulande im Gegensatz zu den biographische
 n Legenden zudem noch immer die Rolle von Hitchcocks Mitarbeitern sowie se
 in Frühwerk.<br /><br />In Dresden\, wo bereits in den vergangenen Semest
 ern immer wieder Lehrveranstaltungen rund um die britische Filmgeschichte 
 angeboten wurden\, werden 20 Expert_innen\, darunter deutschsprachige Fil
 m- und Kulturwissenschaftler_innen wie Claudia Bullerjahn (Gießen) und Ma
 rcus Stiglegger (Siegen) gemeinsam mit renommierten britischen Fachkollege
 n wie Charles Barr (Dublin) und Mark Glancy (London) Hitchcocks Werk kriti
 sch in den Blick nehmen. Gefragt wird dabei u.a.\, welche Rolle Hitchcock
 s Lehrjahre in Deutschland für seine Entwicklung spielten\, welcher Stel
 lenwert seinen Drehbuchautoren\, Kameramännern und Komponisten zukom
 mt\, und welche Plotformeln und Frauenbilder Hitchcocks Erzählen best
 immen. Ferner widmet sich die Tagung\, die mit dem 75. Jahrestag von Hitch
 cocks Abschied aus Großbritannien und dem Beginn seiner Hollywood-Karrier
 e im Jahr 1939 zusammenfällt\, Schwerpunkten wie den häufig nachrangig b
 ehandelten britischen Werken\, den Fernseharbeiten sowie den von Hitchc
 ock adaptierten literarischen Vorlagen.</p> <p>Der Besuch der Konferenz\,
  die im <strong>Festsaal im Rektorat der TU Dresden\, Mommsenstraße 11</
 strong> (19./20. Juni) sowie im Gebäude der Fakultät für Sprach-\, Lit
 eratur- und Kulturwissenschaften in der <strong>Wiener Straße 48\, Raum 
 004</strong> (21. Juni) stattfinden wird\, ist kostenfrei und steht allen
  interessierten Besucher_innen offen. Um eine formlose Anmeldung (an wiel
 and.schwanebeck@tu-dresden.de) wird gebeten. Konferenzsprachen sind Deuts
 ch und Englisch.<br /><br />Abgerundet wird das Programm von einer Filmvor
 führung im Ufa-Kristallpalast Dresden. Am 19. Juni wird dort Das Fenste
 r zum Hof (in der englischen Originalfassung) zu sehen sein.<br /><br />D
 ie Tagung wird gefördert durch die Fritz-Thyssen-Stiftung sowie durch den
  British Council.</p>
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