Historisches zu den Sinustafeln
- Datum
- 14.01.2015
- Zeit
- 17:00 - 18:00
- Sprecher
- Prof. Dr. Menso Folkerts
- Zugehörigkeit
- Fakultät für Geschichts- und Kunstwissenschaften, Historisches Seminar
- Serie
- TUD Dresdner Mathematisches Seminar
- Sprache
- de
- Hauptthema
- Mathematik
- Andere Themen
- Mathematik
- Host
- Prof. Dr. St. Deschauer
- Beschreibung
- Seit der Antike waren Verfahren bekannt, um ebene und sphärische Dreiecke zu berechnen. Man benötigte sie in der Geodäsie und in der rechnenden Astronomie. In der Astronomie musste man zu einem gegebenen Mittelpunktswinkel die zugehörige Kreissehne berechnen können. Im Vortrag wird dargestellt, wie aufwendig diese Rechnungen waren. Durch Vermittlung der Araber wurde im Mittelalter der Sinus bekannt. Sinustafeln lassen sich leicht aus den Sehnentafeln ableiten. Um 1580 ersann Jost Bürgi ein Verfahren, um den Sinus jedes Winkels relativ schnell zu berechnen. Seine Methode ist erst seit einigen Monaten bekannt, nachdem eine Schrift aufgetaucht ist, in der Bürgi sein Vorgehen schildert. Heute lassen sich die Sinuswerte leicht mit Hilfe unendlicher Reihen bestimmen.
- Links
Letztmalig verändert: 16.12.2014, 15:10:07
Veranstaltungsort
TUD Willers-Bau (WIL C 307)Zellescher Weg12-1401069Dresden
- Homepage
- https://navigator.tu-dresden.de/etplan/wil/00
Veranstalter
TUD MathematikWillersbau, Zellescher Weg12-1401069Dresden
- Telefon
- 49-351-463 33376
- Homepage
- http://tu-dresden.de/mathematik
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