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Meine Grüne Stadt und ich – jetzt einsteigen und mitdiskutieren

Datum
16.05.2019
Zeit
17:30 - 19:00
Sprache
en
Hauptthema
Biologie
Andere Themen
Biologie, Umwelt, Gesellschaft, Philos., Erzieh.
Host
Sonja Piotrowski, DRESDEN-concept, Leibniz IÖR, Senckenberg Naturhistorische Sammlungen Dresden, Deutsches Hygiene-Museum Dresden, Technische Universität Dresden
Beschreibung
Teil der Reihe/part of serie:

Ob Kleingärten, Parkanlagen oder wild bewachsene Brachen – Grünflächen machen Städte wie Dresden lebenswert. Menschen können sich dort erholen, Tiere und Pflanzen finden Lebensraum. Grün in der Stadt macht heiße Sommer erträglicher und kann Schäden durch Hochwasser mildern. So verschieden ihr Aussehen ist, so vielfältig sind die Aufgaben, die Grünflächen in der Stadt erfüllen. Welche sind das? Und was können wir selbst tun, um Stadtgrün zu erhalten, aufzuwerten und Dresden noch grüner zu machen? Diesen und zahlreichen anderen Fragen, widmen sich Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus unterschiedlichen DRESDEN-concept-Einrichtungen bei einer Sonderfahrt in der Science Tram.


Wolfgang Wende und Kerstin Krellenberg (Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung, IÖR), Matthias Nuß (Senckenberg Naturhistorische Sammlungen), Kristin Heinig und Kathrin Meyer (Deutsches Hygiene-Museum Dresden, DHMD) und das Projektteam „HeatResilientCity“ der Professur für Meteorologie der TU Dresden betrachten das Thema Stadtgrün aus unterschiedlichen Blickwinkeln und laden interessierte Bürgerinnen und Bürger sowie Gäste der Stadt ein mitzudiskutieren:


Am: 16. Mai 2019
Um: 17:30 Uhr (Einstieg ab 17:15)
Ein- und Ausstieg: Straßburger Platz, Höhe Botanischer Garten
Tickets: kostenfrei - Achtung begrenzte Anzahl


Während der anderthalbstündigen Fahrt wechseln die Referierenden vier Mal zu unterschiedlichen Sitzgruppen und informieren so alle Mitfahrenden über ihre aktuelle Forschung. Dabei umfasst das Themenspektrum neuartige Apps zur Nutzung von Grünflächen, Schmetterlingswiesen, die Leistungen von Natur und den kulturwissenschaftlichen Blick auf das Thema „Mensch und Pflanze“.


Am IÖR fragt man sich im Projekt „meinGrün“, was Menschen bewegt, Grünflächen zu besuchen. Kennen die Dresdnerinnen und Dresdner alle frei zugänglichen Grünflächen in ihrer Umgebung? Wissen sie, wie sie diese am besten erreichen und welchen Aktivitäten sie dort nachgehen können? Das Institut entwickelt eine App, die diese Informationen leicht zugänglich machen soll. Sporttreibende finden die besten Laufstrecken im nahegelegenen Park, junge Familien den grünen Spielplatz zum Fußballspielen und Erholen. Die Teilnehmenden der Sonderfahrt haben Gelegenheit, dem Team um Kerstin Krellenberg (IÖR) Hinweise für die Entwicklung der App zu geben.


Ebenfalls im IÖR erforscht Wolfgang Wende mit seinem Team, was die Natur für die Menschen leistet. Saubere Luft, frisches Wasser, Wildkräuter und Beeren zum Verzehr, Holz als Baustoff oder Raum für Inspiration und Erholung – die Zahl der Dinge, die die Natur auch in der Stadt hervorbringt oder positiv beeinflusst, scheint schier unendlich. Diese Ökosystemleistungen nutzen wir ganz selbstverständlich. Doch was passiert, wenn die Natur sie nicht mehr erbringen kann? Wie können wir Stadtnatur und ihre vielfältigen Leistungen langfristig erhalten?


„Von Pflanzen und Menschen. Ein Streifzug über den grünen Planeten“, so lautet der Titel einer neuen Ausstellung, die vom 19.04.2019 bis 19.04.2020 im Deutschen Hygiene-Museum Dresden zu sehen ist. Kristin Heinig und die Kuratorin Kathrin Meyer geben kulturwissenschaftliche Einblicke in die Welt der Pflanzen. Wie betrachten wir Pflanzen, was wissen wir über sie und wie gehen wir mit ihnen um? Was können wir über unseren Umgang mit der Natur insgesamt erfahren, wenn wir unser Verhältnis zu Pflanzen untersuchen? Wie können wir Verantwortung übernehmen für die Ökosysteme, von denen unsere Existenz abhängt? Und in welcher Rolle sieht sich ein öffentliches Museum? Welche Arbeitsschritte stehen hinter einer interdisziplinären Ausstellung mit rund 300 Objekten?


Nicht nur Bienen sterben, auch einheimische Schmetterlinge und andere Insekten sind in ihrem Bestand bedroht. Allein in Sachsen sind in den vergangenen 100 Jahren 16 Tagfalter-Arten ausgestorben! Was kann ich als Einzelne/-r dagegen tun? Wie kann ich zum Beispiel die Wiese vor meiner Haustür so pflegen, dass sie zum Paradies für Schmetterlinge wird? Matthias Nuß von den Senckenberg Naturhistorischen Sammlungen in Dresden erklärt während der Fahrt, wo sich in Dresden Schmetterlingswiesen befinden und wie sich Grünflächen so gestalten lassen, dass sie zu einem guten Lebensraum für Schmetterlinge, Bienen und Co. werden.


Auch für das Wohlbefinden in Dresden und anderen Städten ist Grün wichtig. Der Hitzesommer 2018 hat gezeigt: Städte müssen sich an Wetterextreme anpassen. Wie steht es um die Hitzebelastung in Dresden – das untersucht ein Team der Professur für Meteorologie der Technischen Universität Dresden seit vorigem Sommer im Stadtteil Gorbitz. Schon jetzt lässt sich sagen: Wir brauchen mehr Bäume zum Schutz vor Sommerhitze! Und was lässt sich aus der Forschung der TU Dresden außerdem ableiten für das Grün in der Stadt?


Die Veranstaltung findet in deutscher Sprache statt. Hendrikje Wehnert (IÖR) übernimmt die Moderation der Fahrt.

Links

Letztmalig verändert: 15.05.2019, 22:08:01

Veranstaltungsort

Andere (Straßburger Platz, Höhe Botanischer Garten, Haltestelle der Linie 10)

Veranstalter

Andere Einrichtungen der TU Dresden, c/o Dezernat Forschungsförderung und TransferWeißbachstr.701062Dresden
Telefon
+49 351 463-32583
Fax
+49 351 463-37802
E-Mail
TUD Andere
Homepage
http://www.tu-dresden.de
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